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Jeramiel
Weihnacht

Die Kräfte des Verstandes mahnen
Warnen vor Vergeblichkeit dort

Wo Fühlen Schmerz nur heißen kann

Umgeben die Quelle des Lichts mit Mauern aus Vernunft
Wo kein Strahl das Herz mehr erreicht
Sehnsucht, unsterblich wie die Seele,
Die nach Wärme verlangt
Verbleibt
Entzündet den Funken der Wandlung
Erweckt das Kind der Verheißung und führt es herbei
In die Mitte der Nacht

Wo Fühlen Schmerz nur heißen kann

Und Verstand zum König der Welt sich krönte
Dort schütze du den Funken, das Kosmische Kind durch dein Gefühl
Denn so wird der Funke zur Flamme
Und wächst heran
Die Krone der Welt dem Unterdrücker zu entreißen
So ist Leiden besser
Erhabener
Als das Vermehren der Kälte auf der Welt durch Bau von Mauern
Wo kein Strahl das Herz mehr erreicht

Die Flamme des Fühlens reißt die Mauern nieder
Denn wo Licht erstrahlt kann Finsternis nicht sein
Und Zeiten wandeln sich
Die Flamme wächst, erleuchtet die Welt
Wandelt Werte von Herz und Verstand
Wandelt die Welt der Begrenzung in einen Ort

Wo Fühlen Freude nur heißen kann