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Jeramiel

Rose am Kreuz

 

Gezogen an Orte unbekannt uns

durch den Strom der Zeit der neu erschafft Welten

Geboren aus dem Leid der Trauer

Erwächst die Rose am Kreuze

Die niemals mehr verwelken wird

Was auch geschehen mag

Umgeben ist sie von sanftem Licht

Flügel wie Muschelschalen die aufnehmen

Die Wässer des Lebens

Tränen die offen und verborgen geweint

Nahrung geben der aufblühenden Rose

Die Zeugnis ablegt der Offenbarung des Lichts

Ihr Strahlen erleuchtet den Abgrund

wo Ängste und Sehnsüchte lauern

Zurückweichend vor ihrem Glanze

Verborgen das Leid oft im Strom des Gewesenen

Fluß der Traurigkeit entsprungen der Suche nach Sinn

Tröstend greift meine Hand nach Deiner Hand

Ich bin bei Dir

Laß mich Dein Engel sein

der Dich umfängt mit Flügeln aus Licht

Nährend die Rose am Kreuze