Rose am Kreuz
Gezogen an Orte unbekannt uns
durch den Strom der Zeit der neu erschafft Welten
Geboren aus dem Leid der Trauer
Erwächst die Rose am Kreuze
Die niemals mehr verwelken wird
Was auch geschehen mag
Umgeben ist sie von sanftem Licht
Flügel wie Muschelschalen die aufnehmen
Die Wässer des Lebens
Tränen die offen und verborgen geweint
Nahrung geben der aufblühenden Rose
Die Zeugnis ablegt der Offenbarung des Lichts
Ihr Strahlen erleuchtet den Abgrund
wo Ängste und Sehnsüchte lauern
Zurückweichend vor ihrem Glanze
Verborgen das Leid oft im Strom des Gewesenen
Fluß der Traurigkeit entsprungen der Suche nach Sinn
Tröstend greift meine Hand nach Deiner Hand
Ich bin bei Dir
Laß mich Dein Engel sein
der Dich umfängt mit Flügeln aus Licht
Nährend die Rose am Kreuze