[./praxis_vorwort.html]
[./menueseite.html]
[./das_dritte_auge.html]
[./grundubung.html]
[./atmung.html]
[Web Creator] [LMSOFT]
Jeramiel
Übung ( Kontakt )

Du bist niemals alleine. Die Kräfte der lebendigen Erde umgeben dich und versuchen,  mit dir in einen Dialog zu treten, wo immer du gehst, stehst oder liegst. Diese Kräfte sind da, auch wenn die Kanäle in dir und in deiner Umwelt verstopft oder zu eng sind, um die Breite und Vielfalt der natürlichen Energie um dich herum durchleiten zu können. Ein Dialog setzt geben und nehmen voraus. Hierzu bedarf es Sympathien, die langsam aufgebaut werden müssen. Die sich entwickelnde Sensibilität aus den vorangegangen Übungen ermöglichen es dir, Verbindungen zu erschaffen und den Dialog mit den Kräften, die dich umgeben, zu beginnen.

Knie dich so hin, daß deine Unterschenkel und Fußrücken auf dem Boden aufliegen. (Die Position deiner Beine wird währen der gesamten Arbeit nicht verändert!)

Lege deine Hände mit den Handflächen nach unten auf die Oberschenkel und achte darauf, daß deine Wirbelsäule gerade ist.

Schließe deine Augen und spüre, wie beim Einatmen die Lebenskraft aus deiner Umgebung in dich einfließt.

Spüre beim Ausatmen, wie sich die gesammelte Kraft von deiner Lunge aus in deinem Körper verteilt.

Verweile in dieser Haltung einige Minuten. Wenn du dich unbehaglich durch die Körperhaltung fühlst, wenn Krämpfe in deinen Beinen auftreten oder irgendeine Form von Schmerz auftritt, so breche die Übung ab und beginne zu einem anderen Zeitpunkt neu.

Beuge dich vor, bis  deine Hände vor deinen Knien parallel  den Boden berühren, ohne daß du die kniende Stellung aufgibst.

Dann wanderst du mit deinen Händen langsam nach vorne, bis du den Punkt der maximalen Ausdehnung erreichst, ohne die Stellung zu verändern.

Richte dich dann langsam auf, so daß du auf den Händen und den Unterschenkeln zum stehen kommst. Du hältst dann eine Position, wie beim Krabbeln inne.

In dieser Position versiegelt sich die herbeigezogene Kraft und wird Teil von dir.

Verweile so einen Moment lang, bis du dich langsam wieder in die Position der maximalen Ausdehnung zurückbewegst.

Während du einen tiefen Atemzug ausatmest, richte dich auf und recke deine Arme, so hoch es geht. Dein Körper sieht dann aus, wie ein großes „L“. Richte deine Handflächen nach vorne und verströme die gewonnene Lebenskraft in deine Umgebung zurück.

Du erschaffst eine Aura der Kraft um dich herum, in der alle negativen Gefühle, Gedanken und Kräfte gewandelt werden. Alles, was dich und deinen Wirkungskreis schwächt, wird gestärkt und erhellt.

Nach einigen Minuten in dieser Position läßt du dich zurück in den knienden Sitz sinken, in dem du diese Arbeit begonnen hast.

Du kannst dann den kompletten Vorgang noch zweimal wiederholen. (Auf keinen Fall mehr, weil die Auswirkungen dieser Arbeit sehr stark sind und unter anderem dein Einschlafen am Abend verhindert werden könnte.)

Auch wenn diese Übung etwas kompliziert erscheinen mag, sie ist ein wunderbares Mittel, um Kraft zu tanken und deine Umgebung nach und nach in einen Ort der Kraft zu verwandeln. Es ist jedoch sehr wichtig, daß du dich von Anfang an darauf konzentrierst, mit der lebensbejahenden Kraft zu arbeiten, da auch negative Elemente, Sorgen und Ängste damit verstärkt werden können. Durch die vorangegangenen Übungen dürfte es dir jedoch nicht schwerfallen, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.