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Jeramiel
Der Dämon und Fräulein Prym

Diese Geschichte spielt in einem Dorf in den Pyrenäen, doch es könnte überall auf der Welt sein. Eine junge Dorfbewohnerin sieht sich der Chance ihres Lebens gegenüber, überbracht von einem Reisenden, der in der Vergangenheit seinem persönlichen Dämon unterlegen ist. Auf der Suche nach Antworten auf die Fragen des Menschseins schlägt er der jungen Frau einen Handel vor, der ihr oder dem ganzen Dorf, in dem sie lebt, zu Wohlstand verhelfen würde, wobei der Preis, den das Dorf hierfür zu bezahlen hat, ein gemeinschaftlicher Mord an einem der Dorfbewohner sein soll. Kaum daß dieses Angebot überbracht wurde, beginnt für jeden einzelnen im Ort ein innerer Kampf. Aus anfänglichem Entsetzen werden ernste Überlegungen. Wie weit wird man gehen, ist man bereit zu gehen, um eine solche Tat zu vor sich selbst und allen anderen zu rechtfertigen. Es beginnt ein Widerstreit von Gut und Böse. Wünsche werden offenbar und gleichzeitig eine vorher nie gekannte Berechnung. Entscheidungen werden getroffen und sogar ein Opfer erwählt. Wer soll jetzt das Urteil vollstrecken, das ja zum Wohle aller sein wird und dadurch gerechtfertigt ist? Kann das längst Beschlossene noch verhindert werden? Die junge Frau steht mit ihren ganz eigenen Wünschen zwischen allen Fronten. Der Autor beschreibt den Weg ihres Zwiespalts und ihres Wachstums an dieser Aufgabe. Ob es ihr am Ende gelingt, das Böse zu überwinden und den Lohn des Guten zu erhalten, wird nicht verraten. Ein wundervolles Buch, um in sich Selbst zu horchen, sich Selbst die Frage zu stellen: „wie weit würde ich gehen, wie hätte ich entschieden?“ Wir wünschen allen Lesern viel Erkenntnis beim erfahren der der eigenen Licht- und Schattenwelt.