Das zweite Gesicht
Dieses Taschenbuch stellt einer Herausforderung an den Leser dar, es aus der Hand zu legen, um zumindest noch etwas Schlaf in der Nacht zu finden, der jedoch von Träumen in einer lichtlosen Welt geprägt sein wird. In einer ungeheuer fesselnden Atmosphäre erzählt der Autor die Geschichte von Chiara Mondschein, die im Berlin der frühen 1920er Jahre in die Welt die Filmschauspielerei eingeführt wird. In einem düsteren und dekadenten Milieu, geprägt von Sex, Drogen und Größenwahn versucht eine schwarzmagisch orientierte Absplitterung der Theosophischen Gesellschaft, die von ihnen pervertierten Lehren von Nietzsche, Rudolf Steiner und Annie Besant auszuleben. Fiktion, echter Okkultismus und historische Realitäten vermischen sich und ziehen den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann.Dieses Werk ist eine spannende Mischung aus Zeitgeschichte und okkultem Roman, die das düstere Bild einer Gesellschaft zeigt, in der man hoch aufsteigen und tief fallen kann. Eine Gesellschaft, in dem nur Menschen mit harten Nerven überleben können.